Raja Ampat


Wenn Sie in das grosse Blau hinabtauchen, begegnen Sie einem Regenbogen von Farben in den pulsierenden, blühenden Riffen; ein Reich voller Leben und Magie. Schulen von Füsilieren und Jacks wiegen sich in den Strömungen, Büffelkopf-Papageienfische knabbern an den Korallen, schüchterne Zwerg-Seepferdchen verstecken sich in den Gorgonien und Anglerfische tarnen sich auf raffinierte Weise. Weiss- und Schwarzspitzen-Riffhaie patrouillieren vorbei und Mantas, seltene Wobbegong- und Epaulettenhaie (Wanderhaie) bieten viel Abwechslung. Zusammen mit den grauen Riffhaien, Schwärmen von Grossaugen-Stachelmakrelen (Bigeye Trivally) und Barrakudas sorgen sie für eine spektakuläre Show.

Die Reiseroute


Das Schiff legt grossen Wert darauf, für ihre Gäste die attraktivste Tour zu planen. Bei der Routenplanung spielt das Wetter neben vielenanderen Faktoren die Hauptrolle. Da dieses nur bedingt vorhersehbar ist und es in den Tropen jederzeit stürmisch werden kann, kann es auch vorkommen, dass wir kurzfristig die Reiseroute ändert.

Es gibt zwei Tourvarianten, die sich im Raja-Ampat-Gebiet anbieten. Beide starten und enden in Sorong, der Hauptstadt von West-Papua.

 

Die erste Tour geht nach Süden, und die meisten Tauchgänge werden im Insellabyrinth von Misool gemacht. Auf der Rückfahrt besuchen Sie die Dampier-Strasse und möglicherweise auch Sele Pele und Kofian, bevor Sie nach Sorong zurückkehren.

 

Die zweite Tour führt in das Gebiet nördlich von Sorong. Auf dieser Reise besuchen wir die Wayag-Inseln, westlich von Waigeo. Die Tauchgebiete sind Dampier Straight, Jef Fam, Sele Pele und Wayag.


Normalerweise planen wir vier Tauchgänge pro Tag, abhängig von den Wetterbedingungen:

- Am frühen Vormittag (gegen 7:30 Uhr)

- Später Vormittag

- Nachmittag (gegen 14:30 Uhr)

- Nach dem Abendessen - einen aufregende Dämmerungs- oder Nachttauchgang

 

Mehr Tauchgänge pro Tag sind möglich, wenn das Schiff sicher über einem ruhigen Riff geankert ist. Erkundige dich bei deinem Divemaster, wann du zusätzliche Tauchgänge erwarten kannst.

Tauchgebiete im Detail

Misool


Das Tauchen im endlosen Labyrinth der Inseln von Misool ist ein ganz besonderes Vergnügen. Es ist ein Paradies für Makro-Enthusiasten, aber auch Begegnungen mit grösseren Fischen wie Mantas sind möglich. Misool ist eine der artenreichsten Regionen der Welt mit Fischen, Korallen, Schwämmen, Weichkorallen, Shrimps, Krabben und unzähligen Arten von Nacktschnecken und anderen wirbellosen Tiere. Riesige Sardinenschwärme sind ein weiteres Highlight. Weichkorallen und imposante Seefächer dominieren die farbige Unterwasserlandschaft.

 

Einer der besonderen Orte des Schiffs ist das «Vrenelis Gärtli». Dieser legendäre Tauchplatz hat aufgrund seiner abwechslungsreichen Landschaft vieles zu bieten, von Überhängen über riesige Höhlen zum Durchschwimmen bis hin zu üppigen Steilwänden mit den verschiedensten Korallenarten.

 

Waigeo



Dieses auf dem Äquatorgelegene Gebiet bietet eine faszinierende Landschaft und viele berühmte Raja-Ampat-Landschaftsfotografien wurden hier aufgenommen. Im Norden, auf der Insel Wayag, befindet sich der berühmte «Mount Pindito» mit einem herrlichen Blick über die vielen Inseln.

 

In Sele Pele kann eine Perlenfarm besichtigt werden. Je nach Produktionsphase werden Sie eingeladen, die Düngung oder die Ernte mitzuerleben – eine einmalige Gelegenheit, die Sie sich nicht entgehen lassen sollten.

 

Jet Fam


 Jef Fam ist eine Gruppe von Karstinseln für tolle Tauchgänge mit vielen Fischen und farbenfrohen Korallen. Nachttauchgänge an der «Roten Wand» sind ein besonderes Erlebnis. Im Sand unter der Perlentauchmole finden sich viele besondere und eigentümliche Lebewesen, vor allem Wobbegongs und Epaulettenhaie (Wanderhaie). Unzählige Nacktschnecken, Pfeifenfische, Seepferdchen, Anglerfische und Drachenköpfe machen dieses Gebiet sehr attraktiv. Ein weiteres Highlight ist die Manta-Putzerstation in der Nähe von Mansuar.

 

Dampier Straight


Die Dampier-Strasse trennt die «Vogelkopf»-Halbinsel, ein Paradies für viele seltene Vogelarten, von Waigeo und Mansuar.

 

Da hier der Pazifische Ozean auf die Halmahera-See trifft, gibt es eine grosse Fülle von Meereslebewesen. Bei regelmässigen, starken Strömungen fühlen sich grosse Fische besonders wohl, und es sind Manta-Rochen, Riffhaie, Makrelenschwärme, Thunfische und Barrakudas, aber auch Delphine, Brydewale und Grindwale anzutreffen.